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Zürich | 16.10.2017

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Warum Sie bei der Zusammenarbeit mit einer Personalberatung im Bereich Rekrutierung profitieren können

Zürich | 16.10.2017

Die Personalvermittlungsbranche ist in Veränderung. Auf der einen Seite schiessen Personalberatungen wie Pilze aus dem Boden, wobei das noch lange nichts etwas über deren Qualität aussagt. Auf der anderen Seite gewinnen die Sozialen Medien, Job Plattformen, CV-Datenbanken und Robots (oder Neudeutsch zusammengefasst „Digital Age“) für Unternehmungen immer mehr an Bedeutung. Da könnte man meinen, dass uns der Untergang bevorsteht! Ich würde dem nicht ganz zustimmen, wobei ich bereits jetzt sagen kann: die Zeiten von „Post & Pray“ sind definitiv vorbei – aber das gilt für Unternehmungen sowie Personalberatungen zugleich. Warum es sich für Sie aber trotzdem lohnt auf einen seriösen Personalberater zu setzen, möchte ich Ihnen, anhand von fünf Punkten, erläutern.
 
1.    Marktkenntnisse
 
Personalberater wissen meist genau, was auf Ihrem Markt bzw. Nische geschieht. Durch die Beziehung zu Kunden und Kandidaten zugleich, lassen sich realistischer Situationen des Marktes abbilden. Das können zum Beispiel neue Gehaltsniveaus sein, Herausforderungen mit denen sich gewisse Industriezweige (man denke an Tesla und die Automobilbranche!) konfrontiert sehen oder Erwartungen an Kandidaten bzw. an Unternehmungen (Stichwort Employer Branding). Kurzum: sehr gute Personalberater fühlen regelmäßig den Puls Ihrer „Patienten“ und wissen in der Regel welche Mittel sie zu verschreiben um erfolgreich sein zu können – denn wer nicht mit der Zeit geht, der muss mit der Zeit gehen.
 
2.    Die Kandidatenreichweite
 
In der Schweiz herrscht, zumindest in meinen Augen, weitestgehend Vollbeschäftigung. Und das spüren auch die Grosskonzerne. Selbst bei meinem alten Arbeitergeber, Tesla, haben wir nicht jede Funktion sofort besetzen können und mussten aktiv suchen! Und das spiegelt eigentlich auch derzeit die Entwicklung in vielen Unternehmungen wieder: weg von Post&Pray, hin zum Aufbau und Entwicklung von (internen) Talentjäger mit Social Media und ähnlichen Werkzeugen! Aber diese Dinge sind kostspielig und nicht immer von Erfolg gekrönt, denn sonst würde es uns heute nicht mehr geben. Im Gegenteil: Personalberatungen verfügen, sofern sie ihren Job richtig machen, über sehr gut gepflegte, qualifizierte Pools mit Garnicht- über Passiv- bis hin zu Aktivsuchenden, ein intaktes Netzwerk, einen seriösen und gepflegten Social Media Auftritt sowie eine Bereitschaft selbst auf die „Jagd“ zu gehen.
 
3.    Der Wandel zum Interim
 
Allgemein lässt sich festhalten – und das haben auch meine Kundengespräche diese Woche wieder gezeigt – Bedarf es externen Support bei kurzfristigen, dringenden Projekten. Während man in der Vergangenheit einen Ersatz im Rahmen einer Mutterschaftsvertretung gesucht hat oder einen Auftrag für eine verdeckte Suche erhielt, so zeigen unsere Zahlen das Kunden immer mehr in „Projektzyklen“ denken und entsprechend Personal bzw. Ressourcen nur für diese Zeiträume fordern. Das hat zufolge, dass Ressourcen kurzfristiger, schneller zur Verfügung stehen müssen – ohne Kompromiss bei Qualität. Gleichzeitig läuft man Gefahr, dass Projekte sich verzögern oder gar Scheitern, wenn Ressourcen nicht zum richtigen Zeitpunkt am richten Platz stehen. Gerade in diesem Punkt lohnt es sich enge Beziehungen zu Personalberatungen wie Freestar-People interim aufzubauen, die sich auf das Interim-Business spezialisiert haben.
 
4.    Employer Branding
 
Für mich als Personalberater sind Kundenbesuche notwendig und ich wünsche mir, dass ich noch mehr die Möglichkeit erhalten würde Kunden, Abteilungen und Bereiche kennenzulernen und mich über deren Herausforderungen auszutauschen. Ich weiss, dass es unter Personalberatungen schwarze Schafe gibt, aber es ist für mich essentiell das Umfeld zu „spüren“ und mich in dieses „hineinzuversetzen“. Nur wenn ich weiss, wie „der Laden läuft“, welche Benefits es gibt, welche Kultur man vorfindet, welche Räumlichkeiten und Technologien zum Einsatz kommen, welche Weiterentwicklungsmöglichkeiten offeriert werden – wirklich nur dann kann ich ein authentisches Bild von der Unternehmung als verlängerter Arm geben – und Authentizität ist etwas, was jedes Business sich von seinen Kandidaten und Personalberatungen wünscht.
 
5.    Budget
 
Die Verfügung über Budget und Ressourcen treibt der einen oder anderen Organisation die Schweißperlen auf die Stirn, insbesondere dann, wenn man diverse Projekte am Laufen hat und alles so effektiv wie möglich einsetzen soll. Aus eigener Erfahrung mit meinen Kunden weiss ich, dass es je nach Ausgangslage, sich lohnen würde eine Personalberatung als externen Dienstleister hinzuzuziehen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die aktive Suche nach neuen Mitarbeitern zu viel Zeit, Energie und Kraft von der Personalabteilung beansprucht, obwohl derzeit eine Akquisition ansteht. Oder sofern jemand krankheitsbedingt länger ausfällt und man auf interims-basis Ersatz benötigt. Eine Personalberatung, sofern sie wie ich einen hohen Qualitätsanspruch hat, kann hierbei effektiv Kandidaten einen Mehrwert bieten in dem sie, zum Beispiel, Kandidaten vorselektioniert und dem Kunden nur die „Topshots“ liefert – hieraus entsteht für alle Parteien eine Win-Win Situation.
 
Kurzgefasst: Personalberatungen hat es gestern, heute und wird es auch noch morgen geben. Wir müssen jedoch aufpassen, dass wir keine Trends „verschlafen“ und uns nicht blauäugig gegenüber „digitalen“ Themen verhalten. Das wir einen Mehrwert bieten können, steht jetzt hoffentlich ausser Frage. Denn letzten Endes steht und fällt der Erfolg einer Personalberatung durch die Qualität seiner Dienstleistung.
 
Wenn es etwas gibt, womit ich Sie schon heute unterstützen könnte, dann zögern Sie nicht mich direkt unter +41-44-360-90-57 zu kontaktieren oder schreiben Sie mir eine Email an rbodenmiller@freestar.ch. Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören.